TARIFVERGLEICH-VERSANDRECHNER ZUM BILLIGERVERSCHICKEN

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Versandlexikon

A.TR

Die ATR ist eine Warenbescheinigung und dient als Präferenznachweis von Waren für den Im-und Export in/aus der Türkei. Wenn Du für Deine Ware eine solche Warenbescheinigung besitzt, kann diese zollfrei in die Türkei bzw. EU eingeführt werden.

Abholung

Bei einer Abholung kann Dein Paket an einem Wunschort Deiner Wahl von dem jeweiligen Dienstleister abgeholt werden. Dabei hast du in der Regel die Möglichkeit ein Datum und ein gewünschtes Zeitfenster auszuwählen, einige Dienstleister geben das Abholdatum und das Zeitfenster jedoch vor. Die Abholadresse wird von Dir als Versender ausgewählt und kann auch von der Absenderadresse auf dem Paketschein abweichen (z.B. wenn Du das Paket von der Arbeitsstelle aus abholen lassen möchtest). Alternativ dazu kannst Du auch das Paket in einem Paketshop Deiner Wahl abgeben.

Abholzeitfenster

Ein Abholzeitfenster dient dazueinen Zeitraum zur Abholung festzulegen( z.B. zwischen 10:00 und 12:00), innerhalb welchem der Fahrer das Paket in der Regel abholen wird. Man spricht hier von einem 2-Stunden-Zeitfenster oder auf einen größeren Zeitraum, wie z.B. „nachmittags“ (12-17 Uhr). !Achtung! Ein Abholzeitfenster dient Dir allerdings nur zur Schätzung, es kann natürlich trotzdem vorkommen, dass der Fahrer es nicht zur geplanten Zeit schafft, Dein Paket abzuholen.

Abstellgenehmigung/Abstellerlaubnis

Eine Abstellgenehmigung ist dann sinnvoll, wenn Du während des Zustellzeitraums nicht vor Ort anzutreffen bist. Der Fahrer wird das Paket bei Nicht-Antreffen an dem vorgegebenen Abstellort (Wunschnachbar, Garage, Einfahrt etc.) abstellen, dasgilt dann als offizielle Zustellung. Sollte Dein Paket dann jedoch abhanden kommen, haftet der Dienstleister nicht dafür, da eine unterschriebene Abstellgenehmigung vorliegt. Die Formulare für eine Abstellgenehmigung findet man beim jeweiligen Dienstleistern auf der Homepage oder auch auf Anfrage. Nicht jeder Dienstleister bietet diesen Service an, um dem Verlust-Risiko vorzubeugen.

Auftragsnummer

Die Auftragsnummer wird unter anderem auch Trackingnummergenannt. Deine Sendung erhält eine sogenannte Auftragsnummer, mit welcher Du den Weg deines Paketes nachverfolgen kannst. versand-check.de bietet die Sendungsverfolgung von 345 Dienstleistern weltweit an mit automatischer Erkennung des Dienstleisters und wenn gewünscht, auch die E-Mailbenachrichtigungen über den veränderten Status der jeweiligen Sendung.

Ausfuhranmeldung

Eine Ausfuhranmeldung benötigst Du bei dem Versand von Waren in ein Land, welches nicht der EU angehörig ist und ab einem Warenwert von 1000€. Die Ausfuhranmeldung besteht aus verschiedenen Formblättern, die dem Paket beigelegt werden müssen und welche beim zuständigen Hauptzollamt eingereicht werden. Beim Zoll wird dann entschieden, ob die Ware importiert werden kann und ob gegebenenfalls noch Zölle und Steuern anfallen.

Ab Werk

Bei der Incoterm-Klausel „Ab Werk“ (international: EXW: ex work)handelt es sich darum, dass der Verkäufer die Ware auf seinem Betriebsgelände zur vereinbarten oder üblichen Zeit in transportgerechter Verpa­ckung verladebereit zur Verfügung stellt. Die Kosten der Verpackung sind also vom Verkäufer zu tragen. Bei Erwerb und Übernahme tragen die Kosten und das Risiko des Transports der Käufer.

Avis/Avisierung

Eine Avisierung, kurz Avis (auch Liefermeldung oder engl. ASN (Advance Shipping Notice) genannt), ist eine Vorinformation über die Zustellung von Waren. Zwischen der Lagerverwaltung und einer kaufmännischen Ebene existierteine Vorinformation über die ankommenden Waren – ein Avis. Bevor der Wareneingang erfolgt, werden in einem sogenannten Lieferavis, Vorinformationen geliefert, wie beispielsweise: Artikelmenge, Artikelnummer, Artikelgewicht/-Volumen und Zeitpunkt des Wareneingangs. Ein Avis ist nicht gleichzusetzen mit Lieferpapieren. Lieferpapiere treffen gleichzeitig mit der Ware ein, ein Avis schon vorher. Ein Avis dient dazu, um in Zusammenarbeit mit dem Paketdienstleister eine Sendungsverfolgung realisieren zu können.

ADR

Der Begriff „ADR“ (franz.: Accord européen relatif au transport international des marchandises Dangereuses par Route) steht für Europäisches Übereinkommen über die Internationale Beförderung gefährlicher Güter auf der Straße. Die ADR ist eine besondere Dienstleistungskategorie und wird daher auch in verschiedenen Klassen unterteilt:

9 Klasse - Güter, die zu den relativ gefahrenarmen Stoffe und Materialien gehören;

8 Klasse - Güter, die chemisch aktiven Stoffe enthalten;

7 Klasse - Güter, die hohe Grad der Strahlgefahr haben;

6 Klasse - Güter die den toxischen oder bakteriologischen Einfluss haben können;

5 Klasse - Güter, die die Oxydationsmittel enthalten;

4 Klasse - feste, leicht entzündende Stoffe;

3 Klasse - flüssige leicht entzündende Güter;

2 Klasse - Güter unter dem Druck;

1 Klasse - alle explosive Stoffe und Materialien.

Außengebietszuschlag

Manche Paketdienstleister bieten Sammelzustelldienste in Außengebieten sowie in städtischen Umgebungen an die sonst kein anderer Paketdienstleister hat. Es gilt ein Zuschlag für jede Sendung, die in einem Außengebiet abgeholt oder zustellt wird. (gilt für nationale sowie internationale Serviceoptionen) Je nach Vertragsbedingungen kann es sein, dass kein Außengebietszuschlag anfällt.

Bahnfrachtbrief

Bahnfrachtbrief wird auch Bahnexpressschein genannt. Wird der ordnungsgemäß ausgefüllte Bahnfrachtbrief beim Transport auf der Schiene mitgeführt, dann bedarf es keiner weiteren Dokumente. Allerdings war dieser Brief nur bis 1998 Pflicht. Seitdem genügt im internationalen Transport auch ein Lieferschein. Diese Änderung kam mit der Neuschaffung des Transportrechtsreformgesetzes.

Wenn der Absender seine Güter auf den Transport schickt, bekommt er eine Kopie des Bahnfrachtbriefes.

Briefporto

Das Briefporto wird fällig, wenn ein Brief mit der Post oder einem anderen Kurierdienst verschicktwerden soll. Beim Briefporto handelt es sich um das Entgelt, dass für den Versand eines Briefes anfällt. Die Bezahlung erfolgt mittels Briefmarken. Diese werden auf den Brief geklebt damit der Absender eines Briefes zu erkennen gibt, dass er das Briefporto gezahlt hat. Eine Alternative dazu bietet der Aufdruck „Entgelt bezahlt“. Wie hoch das Briefporto im Einzelfall ist, hängt von mehreren Faktoren ab wie Größe, Gewicht, Artdes Versands(z.B. per Einschreiben und Zielort. Nicht immer fällt Briefporto für den Absender an. Es gibt Briefumschläge auf denen dann der Vermerk: Porto zahlt Empfänger“ steht. Hierbei handeln Unternehmen meistens im Sinne des Kundenservices.

Barcode

Ein Barcode ist eine optoelektronisch lesbare Schrift. Dieser wird auch als Strich- oder Balkencode bezeichnet. Man kann diese mit Hilfe optischer Lesegeräte lesen/scannen. Die Daten können somit elektronisch gelesen und weiterverarbeitet werden. Unter dem Barcode gibt es häufig eine Zeile, bestehend aus einer Reihe von Nummern. Wenn der Barcode nicht elektronisch gelesen kann, kann die Zahlenreihe im System manuell eingegeben werden und die Informationen werden sichtbar. Mit Hilfe von Lesegeräten, wie etwa Scannern oder Kameras, können die Barcodes gelesen werden.

Begleitpapier

Das sogenannte Begleitpapier ist zwingend erforderlich, beim versenden von Frachten Das Wort „Begleitpapier“ ist nur ein Oberbegriff für mehrere Papiere, die der Fracht beiliegen. Diese Formulare enthalten alle relevanten Informationen rund um die Fracht. Da gibt es:

·Frachtbrief - der ein Beförderungsversprechen darstellt,

·Rechnung - ist eines der Begleitpapiere. Darin finden sich sowohl Preis der Fracht als auch die Regelungen zum Fälligkeitszeitpunkt der Zahlung sowie zum Eigentumsübergang

·Lieferschein -Aus ihm kann detailliert die Art der Sendung entnommen werden und wie viele Teile sie umfasst.

·Das Mitführen der Begleitpapiere ist gesetzlich vorgeschrieben. Ohne sie ist ein legaler Transport, egal welcher Ware, gar nicht möglich.

Colli

Das Wort Colli kommt aus dem Französischen und bedeutet im Deutschen Stückgut. Das Stückgut bezeichnet in der Logistik alles, was sich am Stück transportieren lässt z.B. Kisten, beladene Paletten Maschinen oder Fässer. Nicht als Stückgut gelten: Flüssiggut und Gas. Manchmal besteht eine Lieferung aus mehreren Teilen. Diese werden zur besseren Handhabung im Transport zu größeren Packstücken (Kollo)zusammengefasst und in Kartons verpackt. Die Anzahl der Colli wir d aufdem Frachtbrief angegeben.

CSV

Das Dateiformat „CSV“ (Comma-separated values) und beschreibt den Aufbau einer Textdatei zur Speicherung oder zum Austausch einfach strukturierter Daten. Das CSV- Dateiformat wird oft benutzt, um Daten zwischen unterschiedlichen Computerprogrammen auszutauschen, beispielsweise Datenbanktabellen.

CMR

„CMR“ kommt aus dem französischen und bedeutet: Convention relative au contrat de Transport international de marchandises par route. Das CMR- Formular ist ein Internationales Übereinkommen über Beförderungsverträge im Straßengüterverkehr. Dieses Übereinkommen ist in allen Mitgliedsländern der Europäischen Union und einigen weiteren Statten gültig. Der CMR-Frachtbrief ist ein Formular bestehend aus mehrfarbigen Blättern (weiß, rosa, blau und gelb). Die CMR kommen zum Einsatz, wenn der Standort, an dem ein Gut übernommen wird und der Standort an dem ein Gut abgeliefert wird, in zwei verschiedenen Staaten liegen. Mindestens einer der Staaten muss dabei CMR Mitglied sein. Ist ein Sachverhalt durch die CMR nicht hinreichend geregelt, gilt ergänzend das nationale Recht. Auch die Haftung bei Transportschäden wird über den CMR-Frachtbrief geregelt.

C02-neutral(er Versand)

CO2-neutraler Versand ist eine Versandart die auch Go-Green Versand genannt wird. Es ist eine Umweltfreundlich Art sein Paket zu verschicken. Die Paketdienstleister nutzen dazu Elektrofahrzeuge oder auch Fahrräder. Die Paketdienstleiter arbeiten hier mit der Umweltorganisation„CDC Climat“ zusammen. Unter anderem dieses Umweltprojekt hilft unser Klima dauerhaft zu schonen

Depot

Das Wort „Depot“ stammt aus dem französischen und bedeutet Lager oder auch Ablagerung. Die Pakete die vom Absender zum Empfänger sollen werden erst vom Paketdienstzusteller beim Absender oder im zuständigen Paketshop abgeholt und ins Depot gefahren. Dort werden alle Pakete ausgeladen und auf einem Förderband ihrem Zustellbezirk nach sortiert. Im Depot kontrollieren auch dort die Mitarbeiter auf die ordnungsgemäße Frankierung des Paketes, bei Zustellungen die ins Ausland gehen. Hier wird darauf geachtet ob das Paket ordnungsgemäß beim zuständigen Zollamt angemeldet wurde und die nötigen Papiere beigefügt sind.

Datenimport

Datenimportfindet häufig bei Systemwechsel statt. Hier importiert man die Daten der beispielsweise bestehenden Kunden oder einzelne Artikel in ein neues System.

Disponent

Der Disponent ist für da zuteilen von Ressourcen und Waren in einer Organisation zuständig.In Kurierunternehmen teilt er die Touren für die Fahrzeugflotte ein und überwacht die Erledigung. Er sammelt gleichzeitig Informationen zur Abrechnung du Qualitätssicherung von erbrachten Leistungen.

Drittland/Drittländer

Die Drittländer sind, Länder, die nicht zur Europäischen Union gehören. Hierbei ist besonders zu beachten: Lieferbedingungen, Zahlungsbedingungen und das UN-Kaufrecht, benötigen ab dem ersten Exportvorgang eine EORI-Nummer, die sie bei der Ausfuhranmeldung angeben müssen. Eine Ausfuhranmeldung ist mit dem elektronischen Zollsystem ATLAS-Ausfuhr zu erstellen.

Direktfahrt/Direktverkehr

Eine Direktfahrt besteht dann, wenn die Sendung ohne Umladen, direkt vom Versender zum Empfänger transportiert wird. Also das bedeutet ohne Umwege und ohne Umschlag. Direktfahrten sind keine Kurierfahrten, da hier kein Wechsel des Transportmittels vorliegt.

EFTA

Die EFTA oder auch „Europäische Freihandelszone“ wurde 1960 gegründet. Im Gegensatz zu einer Zollunion kennt eine Freihandelszone wie die EFTA keinen gemeinsamen Außenzolltarif, vielmehr liegt die Handelspolitik gegenüber Drittstaaten in der Hand der einzelnen Mitglieder. Jedes EFTA Mitglied kann im Warenverkehr mit Drittstaaten Zölle und Mengenbeschränkungen individuell festlegen. Die EFTA erstreckt sich aber nur auf den grenzüberschreitenden Handel mit Industrie und gewerblichen Produkten. Aufgrund der großen Unterschiede in der Landwirtschaft zwischen den Mitgliedstaaten gilt sie mit Ausnahme bestimmter industriell verarbeiteter landwirtschaftlicher Erzeugnisse nicht für Agrarprodukte.

Einwegpalette/Europalette

Eine Einwegpalette ist für den einmaligen Transport bestimmt und in der Regel nicht sehr lange haltbar. Bei einer Europalette ist es anders, da diese aufgrund ihrer Beschaffenheit viel robuster ist und daher auch ein Pfandwert für diese vorliegt. Europaletten werden auch „Mehrwegpaletten“ bezeichnet.

Ein Beispiel: Wenn ein Spediteur eine Sendung mit zwei Europaletten abholt, muss er zum austausch zwei leere Paletten mitbringen und dem Empfänger übergeben.

Express

Das Wort „Express“ deklariert eine kurze Laufzeit bzw. eine schnelle Zustellung. Im Versandbereich bedeutet Express, dass die Nationale Zustellung am nächsten Werktag erfolgt. Beim internationalen-Versand bedeutet dies, am nächstmöglichen Werktag. Viele Paketdienstleister werben da auch mit einer Zustellung innerhalb 24h.

Export

Export kommt aus dem englischen und bedeutet: Ausfuhr. Von Export spricht man, wenn Waren an Länder außerhalb der Europäischen Union geliefert werden. Im Umsatzsteuerrecht werden unter dem Begriff „Ausfuhr“ nur Exporte an Drittlandgebiete verstanden. Diese sind dann Steuerfrei. Exporte in andere Länder der EU werden im Regelfall mit Umsatzsteuer belegt, wenn der Empfänger eine Privatperson ist.

Einfuhrumsatzsteuer

Die Einfuhrumsatzsteuer wird neben den Zöllen und den besonderen Verbrauchsteuern bei der Einfuhr von Waren aus Drittländern durch die deutsche Zollverwaltung erhoben. Hierbei ist es unerheblich, ob die Einfuhr durch ein Unternehmen oder durch eine Privatperson erfolgt. Die Einfuhrumsatzsteuer entspricht weitgehend der Umsatzsteuer, die beim Verbrauch oder Verkauf von Waren und bei der Erbringung von Dienstleistungen im Inland bzw. bei Lieferungen innerhalb der Europäischen Gemeinschaft anfällt. Für diese Sendungen gibt es eine Freigrenze von 22,00 Euro. Überschreitet der Warenwert diese Freigrenze nicht, so ist die Sendung von der Einfuhrumsatzsteuer befreit.

Einschreiben/Einschreiben Einwurf

Beim Einschreiben wird die Zustellung der Postsendung versichert. Es gibt verschiedene Arten von „Einschreiben“, diese dienen dem Absender als Beleg für den Zugang beim Empfänger, seinem Bevollmächtigten oder einem anderen Empfangsberechtigten. Das Einschreiben ist so die sicherste Form zum Versand wichtiger oder auch besonderer Sendungen.

Beim „Einschreiben Einwurf“ sorgt das Postunternehmen dafür, dass die Sendung in den Briefkasten, das Postfach oder eine andere Empfangsvorrichtung gelangt. Diese Zustellung wird dann auf einem Zettel seitens des Postzustellers per Unterschrift dokumentiert. Somit kann der Empfänger dem Absender nicht entgegenhalten, dass das Schreiben nicht in seinen Machtbereich gelangt ist.

Fulfillment

Fulfillment bedeutet „Erfüllung“ undist die Gesamtheit aller Aktivitäten, die nach dem Abschluss eines Vertrags der Belieferung des Kunden und der Erfüllung der sonstigen Vertragspflichten dienen. Zu diesen Vertragspflichen gehören Bestellungsannahme, Lagerhaltung, Komissionierung, Verpackung, Frankierung, Versand, Rechnungsstellung und Mahnung. Fulfillment- Aufgaben werden oft von spezialisierten Logistikdienstleistern übernommen, die dann als „Fulfillment Center“ bezeichnet werden.

Frachtbrief

Sobald ein Frachtvertrag abgeschlossen wird und der daraufhin folgende Transport erfolgt, so bedarf es eines Frachtbriefes.In einem Frachtbrief stehen zahlreiche Angaben zu Transport, wobei gesetzlich vorgeschrieben ist, welche Angaben zwingend notwendig sind. Zu diesen zwingend notwenigen Angaben gehören Name und Anschrift des Absenders, des Empfängers sowie Transporteurs, Ort und Tag der Ausstellung des Frachtbriefes, die Bezeichnung des Frachtguts und die Menge der Frachtstücke. Daneben können eine Reihe von freiwilligen Angaben im Frachtbrief vermerkt werden. Der Frachtbrief dient somit als Beweisstück über den Abschluss und Inhalt des Frachtvertrages. Der Frachtführer kann mit dem Frachtbrief auch die Übergabe der Ware belegen.

Fuhrpark

Mit einem Fuhrpark sind alle Fahrzeuge gemeint, die bspw. einem Unternehmen oder einer Behörde gehören. Alle Fahrzeuge werden gemeinsam verwaltet, aber können von verschiedenen Fahrern genutzt werden. Die Organisation und Verwaltung des Fuhrparks übernimmt zumeist das Fuhrpark- Management. Das Management kümmert sich um alle Anliegen rund um die Fahrzeuge, sprich die Beschaffung von Fahrzeugen, die Reparatur, die Verteilung auf die Fahrer und die Versicherung.

Frankierung

Mit dem Begriff „Frankierung“ wird das Aufkleben einer Briefmarke auf eine Postsendung oder die Verwendung eines Portostempels gemeint. Die Stempel werden mithilfe einer Frankiermaschine aufgebracht. Die Frankierung gibt an, dass das zu zahlende Beförderungsentgelt für die Sendung bezahlt ist. Grundidee für die Erfindung der Briefmarke war, dass nicht mehr der Empfänger das Porto zahlen sollte, sondern der Absender. Mit welchem Wert genau eine Postsendung zu frankieren ist, richtet sich nach diversen Faktoren. Dazu gehört insbesondere das Maß und Gewicht einer Sendung. Aber auch die Frage, ob Inlands- oder Auslandsversand, spielt eine entscheidende Rolle für die Frankierung. Seit 2001 gibt es noch eine sehr moderne Möglichkeit der Frankierung, die sogenannte STAMPIT-Software. Dabei handelt es sich um eine Frankiersoftware aus dem Internet, mit der Postwertzeichen ausgedruckt werden können.

FOB

Die Abkürzung FOB steht für „Free on board“ und heißt auf Deutsch übersetzt: Frei an Bord. FOB ist eine Handelsklausel, die zu denen so genannten Incoterms gehört. Hiermit wird gemeint, dass der Verkäufer einer Sache auf seine Kosten und Gefahr hin für den Transport und die Verladung auf das vom Käufer gechartertem Schiff verantwortlich ist. Mit der Verladung gehen die Kosten- und Gefahrtragungspflichten auf den Käufer über. Auch für die Zollabfertigung der Ware im Ausfuhrland ist der Verkäufer verantwortlich. Anderes gilt hingegen für die Zollabwicklung im Einfuhrland: Dies ist Sache des Käufers. Die Verwendung von FOB als Incoterm ist nicht zwingend notwendig. Um allerdings Streitigkeiten zwischen den Vertragsparteien zu vermeiden, sind Incoterms eine zuverlässige Methode.

Gelangensbestätigung

Die Gelangensbestätigung stellt sicher, dass steuerfreie innergemeinschaftliche Lieferungen von Unternehmen im Geltungsbereich des deutschen Umsatzsteuergesetzes im EU Ausland tatsächlich angekommen sind. Mit denen im Oktober 2013 geltenden Neuregelungen zu diesen Nachweispflichten bei innergemeinschaftlichen Lieferungen soll die Besteuerung im Bestimmungsland sichergestellt undSteuerhinterziehung vermieden werden.

GUS

Der Begriff „GUS“ ist eine Abkürzung für „Gemeinschaft Unabhängiger Staaten“. GUS ist eine regionale internationale Organisation, in der sich verschiedene Nachfolgerstaaten der Sowjetunion zusammengeschlossen haben.

Güterklasse

Eine Güterklasse ist die Gruppierung von Güterarten, um anhand dessen Frachtkosten berechnen zu können. In der Logistik gibt es keine allgemein gültigen Güterklassen. Sofern ein Unternehmen mit Güterklassen arbeitet, legt es den Inhalt auch selbst fest.

·Güterklasse I = allgemeinen Paket- und Speditionsgüter. Alle Güter müssen originalverpackt sein. Davon erfasst sind zum Beispiel Reifen, Sportgeräte und Textilien

·Güterklasse II= sehr zerbrechlich oder leicht „Opfer“ eines Diebstahls werden können. Gemeint sind zum Beispiel Handys, Fahrräder, Sonnenbänke oder Laptops.

·Güterklasse III = sind Fahrzeuge aller Art erfasst. Egal ob PKW, Motorräder oder Wohnmobile

·Güterklasse IV= hierzu gehören Wertsendungen wie z.B. Uhren, Echtschmuck.

·Güterklasse V = Möbel aller Art. Dazu gehören Schränke, Möbel, Kommoden, Regale, Betten und Tische.

Großbrief

Mit einem Großbrief können nicht nur Schriftstücke, sondern auch kleine Gegenstände und Waren als Beilage verschickt werden. Ein Großbriefmuss den vorgegebenen Abmessungen entsprechen. Er ist100 bis 353 mm lang, 70 bis 250 mm breit und maximal 20 mm hoch. Der Großbrief darf maximal 500 g wiegen. Seit 2009 kann der Großbrief auch international verschickt werden. Davor konnten nur Maxibriefe in alle Welt versendet werden. Darüber hinaus ist es generell möglich, den Großbrief als Einschreiben zu verschicken. Den Großbrief gibt es mit oder ohne Sichtfenster. Er ist vor allem für solche Schriftstücke geeignet, die nicht geknickt werden dürfen. So passt zum Beispiel in einen Großbrief eine A4 Blatt mit Klarsichthülle. Damit der Großbrief auch garantiert innerhalb der normalen Postlaufzeit ankommt, gibt es beim Beschriften einiges zu beachten. Ein linksbündiger Adresstext ohne Leerzeilen, gleiche Schriftgröße und Schrift, keine Umrahmungen oder Hervorhebungen und eine dunkle Schrift sind empfehlenswert. Bei einem Versand ins Ausland muss das Land in der jeweiligen Landessprache und in Großbuchstaben am Schluss der Adresse hinzugefügt werden.

Gebinde

Der Begriff „Gebinde“ steht einerseits für eine Ladeeinheit und anderseits für die Bündelung von Einzelstücken zu einem großen Packstück. Die entstehende Gebinde gibt es in verschiedenen Größen, je nach Größe und Anzahl der einzelnen zusammengefassten Packstücke. Sie kommen zumeist auf eine Palette und werden mit Hilfe von Folien und Bändern zusammengehalten und auf der Palette festgeschnallt. Die Größe der Gebinde liegt zwischen dem, was auf einen Gabelstapler passt und den Maßen eines Containers mit 40 Fuß bzw. der Ladefläche eines LKWs. Die Gebinden werden im Bereich des weltweiten Transpots vor allem in ISO-Containern versendet.

Handelsrechnung

Bei kostenpflichtigen Lieferungen muss der Exporteur eine sog. Handelsrechnung ausstellen. Bei kostenlosen Mustersendungen spricht man von einer „Proforma- Rechnung“. Die Handelsrechnung fordert den Empfänger auf, einen bestimmten Betrag für gelieferte Ware zu entrichten. Sie ist Grundlage für die Verzollung. Handelsrechnungen müssen folgende Angaben enthalten: Warenbezeichnung, Gewicht, Menge, Angaben zur Verpackung, Preis je Einheit, Gesamtpreis, Lieferbedingungen, Fracht- und Versicherungskosten. Bei Lieferungen ins Ausland ist diese von der Umsatzsteuer befreit und muss daher netto ausgestellt werden.

Hebebühne

Die Hebebühnen kennen die meisten von uns aus verschiedenen KFZ-Werkstätten. Mit einer Hebebühne kann man auch Personen oder Gegenstände gehoben werden. Auch beim Beladen von Flugzeugen oder als Ladebordwand bei LKWs kommen Hebebühnen zum Einsatz. Der Antrieb kann auf ganz verschiedene Arten funktionieren. Besonders oft kommen hydraulisch arbeitende Zylinder vor. Denkbar sind aber auch Gelenkketten oder ein pneumatischer Antrieb.

Hubwagen

Hubwagen werden in der Umgangssprache auch als Ameisen bezeichnet. Denn sie dienen dem Transport von Paletten oder Kisten mit ebenem Untergrund. Bei einem Hubwagen handelt es sich um ein Flurförderfahrzeug, das mit oder ohne Antrieb funktioniert. Ein Hubwagen besteht aus zwei Metallzinken, die auch als Gabeln bezeichnet werden und unter die Paletten geschoben werden können. Indem die Metallzinken in der Höhe verstellbar sind, können die Paletten transportiert und zum Beispiel in LKWs verladen werden. Hubwagen sind von Gabelstaplern zu unterscheiden. Beim ersteren liegt der Lastschwerpunkt innerhalb der Fahrzeugkontur. Ein Gegengewicht ist deshalb nicht erforderlich.

Inlandsversand

Bei einem Inlandsversand wird ein Brief oder auch eine Postkarte verschickt. Die Zustellung benötigt meist nur einen Werktag. Für den Inlandsversand gibt es zahlreiche Angebote, die sich nach Größe und Gewicht der Sendung errechnen lässt. Von einem Inlandsversand spricht man dann, wenn Postsendungen an einen Empfänger verschickt werden, der im selben Land ansässig ist wie der Absender. Das Gegenteil zum Inlandsversand ist der Auslandsversand.

ISO-Container

Der ISO-Container ist ein Großraumbehälter. Dieser wird auch als Seefracht-Container bezeichnet und dient der Beförderung, Lagerung, dem Be- und Entladen von Gütern aller Art. Die ISO- Container unterliegen einer Norm, der ISO 668. Sie haben einen wichtigen Vorteil: Bei einem Wechsel vom Land- auf dem Wasserweg und umgekehrt, brauchen die Güter nicht umgeladen, sondern können in den Containern belassen werden. Die ISO-Container sind derart massiv und stabil gebaut, dass mehr als 13 Container übereinander gestapelt werden können. Dies ist natürlich nur im Laderaum eines Containerschiffes möglich, da auf dem Deck Gefahren durch Wind und Wellenschlag drohen würden.

JIT (just in time)

Das just in time Verfahren wird oftmals bei der Produktion und bei der Lieferung verwendet. Hierbei wird das Material genau in dem Moment geliefert, in dem es benötigt wird. Ein funktionierendes Just-in-time-Verfahren verlangt eine exakte Ermittlung der Bedarfsmenge für jeden einzelnen Produktionsschritt. Probleme bei der Just-in-time Lieferung können zu erheblichen Herstellungsverzögerungen führen. Daher verpflichtet sich der Just-in-time-Lieferant zu absoluten Einhaltung der zeitlichen Vereinbarung.

KEP

Die Abkürzung „KEP“ steht für Kurier, Express und Paketdienste. Damit sind alle Logistik- und Postunternehmen gemeint. Zu den bekanntesten Dienstleister für KEP-Dienste gehören DPD, FedEx und UPS. Kurierdienste zeichnen sich durch einen persönlichen Transport der Sendung aus. Außerdem werden die Sendungen direkt vom Absender zum Empfänger gebracht. Anders als eine Spedition, haben Kurierdienste keinen Linienverkehr, sind auf kleine Sendungen und den schnellen Versand spezialisiert. Das zweite Element der KEP-Dienste ist der Expressdienst. Hier werden die Sendungen nicht direkt zum Empfänger transportiert, sondern nehmen einen Umweg über ein Umschlagzentrum. Bei den Expressdiensten wird den Kunden die Versandlaufzeit garantiert. Das dritte und letzte Element der KEP-Dienste machen die Paketdienste aus. Sie zeichnen sich durch ihre hohe Standardisierung aus. Da es sich nicht um einen Expresstransport handelt, dauert der Versand etwas länger und die Laufzeiten sind nicht garantiert. Viele Paketdienste transportieren Sendungen nur mit einem Maximalgewicht von 31,5 kg.

kommissionieren

Beim kommissionieren werden Artikel ganz individuell für den Kunden zusammengestellt und verpackt. Dabei sucht sich der Kunde meist die Waren im Katalog oder auf einer Website aus und gibt einen Auftrag zur Beschaffung. Im Lager wird der Mitarbeiter dann tätig und kommissioniert den Auftrag. Hier werden die einzelnen Artikel im Lager zusammengesucht und als Auftrag zusammengefasst. Sind alle Artikel der Bestellung zusammengetragen, werden sie erfasst, verpackt und treten als Paket den Weg zum Kunden an.

Kurierdienst/Kurierdienstleister

Der Kurierdienst ist ein Logistik- und Postunternehmen, die Teil der so genannten KEP-Dienste sind. Kurierdienste übernehmen den persönlichen Transport von kleineren Sendungen und schriftlichen Mitteilungen vom Absender zum Empfänger. Die Zustellung erfolgt ohne Umwege, also direkt zum Empfänger. Bei den Kurierdiensten gibt es keinen linienmäßigen Verkehr, was so viel bedeutet, als dass allein auf Nachfrage des Kunden transportiert wird. Außerdem sind Kurierdienste gerade für Sendungen zuständig, bei denen es besonders schnell gehen soll. Daher lebt ein Kurierdienst von der Pünktlichkeit seiner Zustellung.

KMU

Die Abkürzung KMU stehtim Bereich der Logistik für kleine und mittlere Unternehmen. Dabei werden Unternehmen erfasst, die nur eine kleine Größe haben und mit den Branchenriesen nicht mithalten können. So ist ein Kleinstunternehmen ein Unternehmen, das weniger als zehn Mitarbeiter hat und einen Umsatz von weniger als zwei Millionen Euro macht. Ein Kleinunternehmen hat weniger als 50 Mitarbeiter und übersteigt bei Umsatz und Bilanzsumme die Marke von zehn Millionen Euro nicht. Bei den mittleren Unternehmen liegt die Grenze für den Umsatz bei 50 Millionen Euro und bei der Bilanz bei 43 Millionen Euro. Auch hier gibt es eine Mitarbeiter-Grenze, unter der das Unternehmen noch als mittelständiger Betrieb gezählt wird. Hier liegt die Grenze bei 250 Mitarbeitern.

Konsolidierung

Die Konsolidierung ist die Zusammenfassung von Warenströmen. Ziel der Konsolidierung ist es, das Handling von Waren und deren Transport wirtschaftlich günstiger zu gestalten. Für eine exaktere Begriffserläuterung muss zwischen der zeitlichen und örtlichen Konsolidierung unterschieden werden. Die zeitliche Konsolidierung wird auch Bestandskonsolidierung genannt. Alle Waren, die von ein und demselben Ort verschickt werden sollen, werden gesammelt bis dann so viele Waren zusammen kommen, dass die Transportkapazitäten voll ausgeschöpft sind und sie schließlich zum Versand kommen. Bei der räumlichen Konsolidierung werden Verkehrsströme gebündelt. Auf einer Tour werden nicht nur die Waren von einem Ort abgeholt und an einem anderen Ort zugestellt, sondern es werden Sendungen von mehreren Orten abgeholt und an verschiedenen Orten ausgeliefert.

Kumulierung

Der Begriff „Kumulierung“ auch Kumulation genannt kommt aus dem lateinischen und bedeutet Anhäufung und Ansammlung. Je nachdem, wie viele Länder in einer Kumulierungszone beteiligt sind, unterscheidet das Präferenzrecht zwischen der bilateralen Kumulierung und der diagonalen Kumulierung. Bei letzterer können Vormaterialien mit nachgewiesenem Ursprung aus den übrigen Vertragsparteien der jeweiligen Präferenzzone verwendet werden, wenn das Erzeugnis in ein Land dieser Präferenzzone ausgeführt wird. Kumulierungen können dabei als vollständige (auch volle oder große) oder als eingeschränkte Kumulierung ausgestaltet sein, je nachdem welche Vormaterialien "kumuliert" werden dürfen.

Kumulierung

Der Begriff „Kumulierung“ auch Kumulation genannt kommt aus dem lateinischen und bedeutet Anhäufung und Ansammlung. Je nachdem, wie viele Länder in einer Kumulierungszone beteiligt sind, unterscheidet das Präferenzrecht zwischen der bilateralen Kumulierung und der diagonalen Kumulierung. Bei letzterer können Vormaterialien mit nachgewiesenem Ursprung aus den übrigen Vertragsparteien der jeweiligen Präferenzzone verwendet werden, wenn das Erzeugnis in ein Land dieser Präferenzzone ausgeführt wird. Kumulierungen können dabei als vollständige (auch volle oder große) oder als eingeschränkte Kumulierung ausgestaltet sein, je nachdem welche Vormaterialien "kumuliert" werden dürfen.

Komplettladung

Von einer Komplettladung spricht man dann, wenn der Absender von Waren für den Transport einen kompletten LKW oder ein anderes Transportmittel beansprucht und die Waren den ganzen Frachtraum ausfüllen. Dabei geht die Lieferung an einen einzigen Empfänger. Im internationalen Handelsverkehr wird hierfür die Abkürzung FTL verwendet, die für „Full Track Load“ steht. Die Abholung der Komplettladung erfolgt beim Versender und der Transport zum Empfänger geschieht ohne Umschlag. So kommt also der Begriff der Komplettladung aus dem Güterverkehr, der für alle denkbaren Transportwege steht. Erfasst sind der Seeweg, die Eisenbahn, die Luftfahrt und der Transport auf der Straße.

Landverkehr

Als Landverkehr werden alle Arten von Verkehr bezeichnet, die auf der Straße – Schiene – Seilbahn oder auch zu Fuß stattfinden. Der Landverkehr ist die älteste Verkehrsart, dabei ist der Fußgängerverkehr der ursprünglichste.

Langtransport

Als Langtransport werden alle Güter bezeichnet, die eine Länge von über 20 Metern besitzen und somit als Spezialtransport befördert werden. Diese Transporte verursachen eine übermäßige Straßenbenutzung und bedürfen deshalb einer Genehmigung. Derartige Transporte werden nur zu bestimmten Zeiten genehmigt.

LCL

Less-than-Container-Load bedeutet: Container-Teilladung: D.h. Die Warensendungen werden zusammen in Sammelcontainern verschifft.

Leerfahrt

Alle Fahrten eines LKW´S ohne Fracht werden als Leerfahrt bezeichnet. Sollte z. Bsp. ein Paketdienst Fahrten zum Kunden machen, um Pakete etc. abzuholen und der Kunde ist nicht anzutreffen, ist das eine Leerfahrt und wird nicht selten in Rechnung gestellt. Der Kunde wird für eine erneute Abholung kontaktiert, die erst später erfolgen kann.

Luftfracht

Alle Güter, die durch den Luftverkehr oder mit Luftfrachtbrief transportiert werden, werden als Luftfracht bezeichnet.

Lieferbedingungen

Für alle Transportarten gelten Lieferbedingungen, welche im Kaufvertrag zwischen Lieferanten und Käufer festgelegt werden. Hierbei werden genaue Bedingungen bezüglich der Art, den Zeitpunkt und den Preis der Lieferung, die Umtausch- und Rückgabemöglichkeiten innerhalb eines bestimmten Zeitraums sowie der Berechnung von Verpackung, Transport, Versicherung und Gefahrübergang festgehalten.

Ladungssicherung

Die Ladungssicherung bezeichnet die sichere Befestigung der Ladung, damit ein sicherer Transport im Straßen-, Eisenbahn-, Luft- und Schiffsverkehr gewährleistet ist. Eine mangelhafte oder fehlende Sicherung kann zu einer Ladungsverschiebung führen und wird mit Bußgeldern geahndet.

Lager/Lagerservice

Ein Lager dient zum Aufbewahren von Roh- und Betriebsstoffen. Ein Lager kann nach verschiedenen Kriterien eingeteilt werden. Bei einem Lagerservice besteht die Möglichkeit Waren für eine angegebene Zeit aufzubewahren

Mailbag

Ein Mailbag E-Mail-Dienst ist ein kostenloses, web-basiertes E-Mail-System, auf das leicht zugegriffen werden kann. Wenn man mehr als einen Computer verwendet, häufig verreist oder einen geliehenen Computer verwendet, werden E-Mail-Nachrichten in einem zentralen Ort gespeichert und können, unabhängig von der örtliche Lage, eingesehen und geöffnet werden.

Maut

Der Begriff beschreibt eine Gebühr für die Nutzung von Verkehrsbauwerken (z. B. Straßen, Brücken, Autobahnen und Tunneln). Im Bundesfernstraßenmautgesetz sind die Mauttarife gesetzlich festgelegt und ergibt sich aus der Strecke, die ein Fahrzeug auf mautpflichtigen Straßen zurücklegt.

Maxibrief

Beim Maxibrief handelt es sich um einen Service der Deutschen Post.Für den Maxibrief mit den Maximal-Abmessungen von 35,5 x 25 x 5 cm wird ein erhöhtes Porto berechnet.

Marge

Als Marge werden Gewinnspannen aller Art bezeichnet. Von den erwirtschafteten Einnahmen, werden die Kosten abgezogen werden. Der errechnete Betrag ist der Gewinn und wird als Marge deklariert.

NB-Gut

Es handelt sich hierbei um Versandgut, welches nicht bandfähig ist. Versanddienstleister geben für den Versand von Paketen verschiedene Größen und Größenklassen vor, damit ein schneller und reibungsloser Ablauf während der Sortierung gewährleistet ist. Daher ist es möglich, dass Paketdienstleister ihre Leistungen sehr preiswert anbieten können und dies viele Kunden anspricht. Sollte jedoch einer dieser Kunden eine Warensendung planen, die nicht den angegebenen Abmessungen entspricht und nicht befördert werden kann, handelt es sich um NB-Gut. Die zusätzlichen, arbeitsintensiven Leistungen werden mit einem erhöhten Beförderungsentgeld oder einem Sperrgutzuschlag in Rechnung gestellt.

Nachlieferung

Die Nachlieferung ist eine erneute Lieferung einer Sache, die dem Kunden beim ersten Mal mangelhaft geliefert wurde. Kunden können beim Käufer ihr Recht auf eine fehlerfreie und mangelfreie Lieferung geltend machen und erhalten somit eine Nachlieferung. Aber auch dann wenn, mehrere Sachen bestellt waren und der Käufer nicht alles geliefert bekommen hat, nennt man die zweite Lieferung eine Nachlieferung. Der Begriff Nachlieferung wird aber auch in der Logistik verwendet. Hier bezeichnet er eine zusätzliche Nachlieferung von Waren zur Abdeckung einer hohen Nachfrage.

Nachsendeauftrag

Ein Nachsendeauftrag ist eine Serviceleistung, die die meisten Versandunternehmen und Briefzusteller anbieten. Mit einem Nachsendeauftrag kann sich der Kunde die Post an eine andere Adresse nachsenden lassen und so seine Post auch empfangen, wenn er umgezogen ist. Die Post wird bis zu 12 Monaten nachgesendet und dem Empfänger somit am neuen Wohnort zur Verfügung gestellt. Der Kunde kann sich die Post auch in den Urlaubsort schicken lassen. Dazu muss einfach nur ein kürzerer Zeitraum angegeben werden. Nach dem Urlaub kommt die Post dann wieder wie gewohnt an den eigenen Wohnort.

Nachforschungsauftrag/Nachforschung

Wenn Warensendungen oder Postsendung auf dem Weg zum Empfänger abhanden kommen, kann man einen Nachforschungsauftrag aufgeben. Hier wird Ihre Postsendung leichter und schneller ermittelt. Diese kann anhand Ihrer Sendungsnummer erfolgen. Es kann beispielsweise auch passieren, dass ein Umschlag in den automatischen Sortieranlagen beschädigt wurde und deshalb die Anschrift unlesbar geworden ist. WICHTIG: Als Empfänger können Sie keinen Nachforschungsantrag stellen. Lediglich der Absender kann dies bei der Post veranlassen.

Open Top

Der Begriff „Open Top“ leitet sich aus der von Containerschiffen nach oben hin offenen Konstruktionen ab. Diese Container können von oben und den Seiten Be- und Entladen werden. Sie werden anschließend mit einem Deckel von oben verschlossen. Die Vorteile liefen in der Verringerung der Be- und Entladezeiten sowie der Gewichtseinsparung durch den Wegfall der Luckendeckel.

Overnight-/express

Overnightoder auch„Über Nacht“ ist eine Zustellform in der das Paket schon am nächsten Tag, also quasi über Nacht zugestellt wird. Beim Versandmerkmal „overnight“ handelt es sich um ein Qualitätsmerkmal und um eine Produktbeschreibung der Versandbeauftragten. Hierbei wird Garantie dafür übernommen, dass Pakete schon am nächsten Werktag zugestellt werden, der Empfänger also schnell beliefert wird. Die Pakete müssen bis zu einer bestimmten Uhrzeit beim Paketdienst eingegangen sein, damit der Versandprozess noch in der Nacht anlaufen kann.

OEM

Der Begriff OEM ist die Abkürzung für Original Equipment Manufractur. Damit ist in der Regel der Originalhersteller gemeint. Als OEM werden Teile in Erstausrüsterqualität bezeichnet. Der Originalhersteller fertigt diese Teile in seiner eigenen Fertigungshalle. Den Begriff OEM kennt man eventuell auch aus dem Autobereich. Hier sind OEM-Hersteller häufig auch Zulieferbetriebe. Damit ist der Erstausrüster dann einfach der Lieferant, der auch den Hersteller des Fahrzeuges beliefert und damit die strengen Qualitätsanforderungen der Hersteller erfüllt.

Outsourcing

Dies beschreibt einen Prozess, bei dem die Leistung, die bisher in einem Unternehmen erbracht wurde, nach außen gegeben und von einem anderen Unternehmen erledigt wird. In der Transportbranche wird sehr viel Outsourcing betrieben. So haben recht viele Unternehmen ihre eigenen LKWs abgeschafft und damit den selbstständigen Transport ihrer eigenen Waren eingestellt. Stattdessen begnügt man sich heute mit Speditionen und Transportunternehmern. Die Transportunternehmer haben den Vorteil, dass sie auch auf dem Rückweg Ladungen anderer Unternehmen befördern können und sich so eine Leerfahrt sparen.

Packstück

Mit dem Begriff „Packstück“ werden einzelne Gütereinheiten bezeichnet, die transportiert werden. In den allgemeinen Deutschen Spediteur-Bedingungen wird das Packstück, als eine vom Auftraggeber gebildete Einheiten definiert, die zur Abwicklung des Auftrages gebildet wurden. Dabei handelt es sich um Kisten, Paletten, Gitterboxen oder geschlossen Ladegefäße. In der Regel werden Packstücke mit Nummern versehen und auf diesem Weg den ganzen Transport über verfolgt. Mit dem Packstück werden auch Angebote gemacht und daraufhin der Transportpreis berechnet. Durch die einheitliche Größe eines Packstückes kann man damit genau rechnen, ein Angebot abgeben und die Angebote von mehreren Anbietern vergleichen.

Paketband

Paketband ist eine Art Klebeband mit der man Kartons zusammenklebt. Diese gibt es mittlerweile in verschiedenen Farben und verschiedenen Muster. Diese Klebebänder bestehen aus Kunststofffolie, die einseitig dünn mit Klebstoff beschichtet sind. Als Folienmaterial wird meist PVC und PP verwendet.

Polstermaterial

Unterschiedliche Packgüter müssen beim Transport individuell geschützt werden. Empfindliche Ecken, Kanten, hohe Gewichte oder leicht zerbrechliche Materialien all das bedarf neben zweckmäßigen Umverpackung auch verschiedenen Füll-und Polstermaterialien. Sie könnenUmweltbewusst Ihre Ware verpacken, den Folie zur Luftpolsterherstellung sind 100% recycelbar und durch das geringe Eigengewicht wird die Verpackung nicht schwerer, was den Transportaufwand und damit die Kohlenstoffemissionen reduziert.

Postident/Postident-Verfahren

Das Postident-Verfahren ist einer Methode der sicheren Identifikation von Personen, die durch die Mitarbeiter der Deutschen Post AG vorgenommen wird. Dieses in einer Postfiliale durchgeführte Verfahren ist jedoch nicht nur auf Banken beschränkt, sondern kann auch in Verbindung mit dem Signaturgesetzt eingesetzt werden oder zur Zusendung von Unterlagen an einen Vertragspartner. Es gibt mittlerweile viele verschiedene Postident-Verfahren. Darunter zählen POSTIDENT durch Postfiliale, POSTIDENT durch Postboten (ehemals: Postident Comfort), POSTIDENT durch Postboten + Unterschrift, POSTIDENT durch Videochat und POSTIDENT durch neuen Personalausweis.

Präferenznachweis

in Präferenznachweis ist ein Zolldokument, das für eine vorteilhafte Behandlung von Waren im internationalen Versand benötigt wird. Mit Hilfe von Präferenznachweisen fallen geringere Zollgebühren beim Warenverkehr mit Staaten an, die mit der EG in Verbindung stehen oder die ein Präferenz-, Freihandels- oder Kooperationsabkommen mit der Europäischen Gemeinschaft geschlossen haben. Da beim Warenverkehr innerhalb der Europäischen Gemeinschaft keine Zollgebühren bezahlt werden müssen, ist auch beim Versand innerhalb der Gemeinschaft oder Europäischen Union auch ein Präferenznachweis überflüssig. Zu den förmlichen Präferenznachweisen zählen die Warenverkehrsbescheinigung EUR.1, die Warenverkehrsbescheinigung EUR-MED, die Warenverkehrsbescheinigung A.TR, das Ursprungszeugnis Form A sowie die Ausfuhrbescheinigung EXP (=Umladebescheinigung EXP1).
Welcher förmliche Präferenznachweis benötigt wird, hängt vom Land und dem Inhalt des Präferenzabkommens ab. Die förmlichen Präferenznachweise werden von der jeweils zuständigen Zollstelle ausgestellt.

PLZ (Postleitzahl)

Eine Postleitzahl ist hier in Deutschland eine fünfstellige Zahlenkombination innerhalb von Postadressen auf Briefen, Paketen oder Päckchen, die den Zustellorteingrenzt. Neben den Postleitzahlen für geografische Zustellgebiete gibt es eigene Postleitzahlen für Großempfänger und Postfächer.

Proformarechnung

Eine Proformarechnung wird ausgestellt, um den Wert einer Warensendung darzulegen und dient gleichzeitig zu steuerlichen Zwecken. Die Proformarechnung (engl. pro forma invoice) ist ein Beleg, der den Empfänger in der Regel nicht zur Zahlung auffordert. Sie wird mitunter auch als Vorabkopie der endgültigen Rechnung ausgestellt und enthält dann wie diese die Adress- und Kontodaten des Lieferanten, die Anschrift und ggf. die Lieferadresse des Kunden, die genaue Bezeichnung der Ware, die Lieferkonditionen, Zahlungsanbindung sowie den Preis. Rechtlich gesehen handelt es sich dabei um eine Auftragsbestätigung und wird oft auch als solche verwendet.

Predict

Predict heißt Vorhersage und ist eine Software die von verschiedenen Paketdienstleistern Angeboten wird. Man wird Frühzeitig informiert wann, auf die Stunde genau, das Paket kommt. Außerdem kann man die Paketzustellung live verfolgen und das Paket individuell Steurern, d.h. man kann selbst bestimmen wo die Lieferung erfolgen soll und ein sogenanntes Abstell-Okay geben. Mit dem Live Tracking können Absender und Empfänger jederzeit online die Zustellung mit verfolgen. Hier sieht man dann ganz genau an wie vielen Stationen das Paket noch vom Zustellort entfernt ist, sondern auch das Zustellzeitfenster, das im Laufe des Tages auf eine halbe Stunde genau präzisiert wird.

Päckchen

Ein „Päckchen“ ist wie der Name schon sagt ein besonders leichtes und kleines Paket. Es ist ein Versandprodukt, das zwischen Brief und Paket liegt. Das Päckchen darf nicht schwerer als zwei Kilogramm sein und muss als Päckchen gesondert gekennzeichnet werden. Für Päckchen bietet die Deutsche Post außerdem eine Versicherung bis zu einer Höhe von 25 Euro an, wenn die Päckchen online freigemacht wurden. In Deutschland dürfen Päckchen ein Maß von maximal 60 x 30 x 15 cm haben und dieses nicht überschneiden. Das Mindestmaß ist auf 15 x 11 x 1 cm festgelegt und darf nicht unterschritten werden.

Packstation/Paketshop

Eine Packstation ist eine Schaltvorrichtung für Pakete. Die Stationen werden an wichtigen Orten und öffentlichen Plätzen aufgestellt und bieten den Kunden so die Möglichkeit, ihre Pakete auch außerhalb der Schalteröffnungszeiten abzuholen. Damit bietet man diesen Service gerade für Kunden an, die genau wissen, dass sie zu den normalen Öffnungszeiten der Postfilialen keine Pakete abholen können. Die Packstationen dienen dabei als eine Art Postfach für Pakete. Der Empfänger kann sein Paket direkt an eine Packstation liefern lassen. Wenn das Paket eingetroffen ist, wird der Empfänger mit einer SMS benachrichtigt und kann sich sein Paket mit seiner persönlichen PIN abholen. Dazu hat der Kunde genau neun Tage Zeit.

Postfach

Das Postfach bieten die meisten Postunternehmen an, um Sendungen in einem Postfach zu deponieren und so zustellen zu lassen. Ein Postfach verfügt über eine Nummer, die im Anschrift-Feld an Stelle einer Straße angegeben wird. Die Nummern sind durchnummeriert und haben am Anfang keine Null stehen. Bei Unternehmen ist es sogar möglich, ein Postfach einzurichten, das statt einer Nummer eine eigene Postleitzahl bekommt. So sollten die Briefe auch immer ankommen. Der große Vorteil eines Postfaches besteht darin, dass die Post unter allen Umständen zugestellt wird. Der Empfänger kann das Postfach mit seinem Schlüssel öffnen und die Post dann entnehmen. Das Postfach ist aber kein Ersatz für eine ladungsfähige Anschrift. In Deutschland brauchen Kunden für die Einrichtung des Postfaches zwangsläufig eine ladungsfähige Anschrift.

Paketschein

Die Paketscheine dienen dem Paketdienst zur genauen Befolgung der einzelnen Versandanweisungen. Sie enthalten eine Nummer, die dem Auftrag zugewiesen ist und so den Ablauf bei der Auslieferung vorgibt. Die Adresse wird zusammen mit der Nummer im Computersystem des Paketdienstes erfasst und verknüpft. Den Paketschein füllt der Absender vor dem Absenden des Paketes beim Paketdienst aus. Neben der Adresse des Empfängers muss er auch seine eigene Adresse angeben, um den Versand des Paketes zu bestätigen. Dabei wird auch gleichzeitig der Tarif angeben und auf dieser Grundlage das richtige Entgelt für die Beförderung berechnet.

PZA/PZU

Ein PZA ist ein Postzustellauftrag, der durch eine Postzustellurkunde bestätigt wird. Dieser Service wird von der Deutschen Post für Gerichte und Behörden angeboten, da diese Postzustellurkunden, das dem Empfänger das Schriftstück förmlich zugestellt wurde. Mit der PZU oder auch Postzustellurkunde lässt sich nun nach der ZPO beweisen, dass man dem Empfänger an dem, auf der Postzustellurkunde angegebenes Datum, ein Schriftstück zugestellt hat und dieser es erhalten hat. Diese Leitungen dürfen nach Änderung des Postgesetzes auch private Dienstleister anbieten. Sie brauchen jedoch die behördliche Erlaubnis der Bundesnetzagentur und müssen sich auch das Entgelt genehmigen lassen.

Postgeheimnis

Das Postgeheimnis steht im Grundgesetz unter einem Gesetzesvorbehalt und darf so durch ein Gesetz eingeschränkt werden. So dürfen der Zoll und auch die Geheimdienste Pakete genauso öffnen, wie etwa der der Bundesgrenzschutz. In diesen Fällen muss jedoch ein begründeter Verdacht vorliegen. Auch die Staatsanwaltschaft kann auf Antrag bei einem Richter beantragen, dass das Postgeheimnis gegen einen Verdächtigen eingeschränkt wird. Dann ist allerdings nur der Postverkehr der beschuldigten Person zu überwachen und unverzüglich einzustellen, wenn es keine weiteren Anhaltspunkte mehr gibt. Das Postgeheimnis ist eines der wichtigsten geschützten Güter. Es wird über den Artikel 10 des Grundgesetzes geschützt und darf nur in einigen Ausnahmefällen außer Kraft gesetzt werden

Porto

Das Porto beschreibt das Entgelt, das fällig wird, wenn eine Sendung mit einem Paketdienst oder einem Versandunternehmen befördert wird. Dabei umfasst das Porto auch Zuschläge und Zusatzgebühren, die für Sonderleistungen von Postunternehmen erhoben werden. Das Porto ist bei allen Postunternehmen über verschiedene Tarife geregelt, in einer entsprechenden Tabelle aufgeführt und so recht übersichtlich gestaltet. Meist gibt es Grundtarife und Grundentgelte. Für Sonderleistungen werden Zuschläge erhoben.

QM (Qualitätsmanagement)

Ein QM bezeichnet alle organisatorischen Maßnahmen, die der Verbesserung der Prozessqualität, der Leistungen und damit den Produkten jeglicher Art dienen.Qualitätsmanagement ersetzt nach DIN ISO den bisherigen Oberbegriff Qualitätssicherung und umfasst entsprechend alle Aspekte im Rahmen der Unternehmensführung, die im Zusammenhang stehen mit der von der obersten Leitungsebene formulierten, grundlegenden Einstellung sowie den Absichten, Zielsetzungen und Maßnahmen in Bezug auf die Errichtung und Verbesserung der von ihr erbrachte Qualität. Hierbei sind Aspekte der Wirtschaftlichkeit, der Gesetzgebung und der Umwelt sowie den Wünschen und Anforderungen der Kunden besonders zu beachten.

Rückholung/Rückholauftrag

Mit einem Rückholauftrag wird beauftragt, dass eine Ware oder eine Postsendung zurück an den Absender gelangt. Dies kann Beispielsweise passieren, wenn die Ware an einen falschen Empfänger rausgegangen ist.

Rahmenvertrag

Ein Rahmenvertrag ist ein Vertrag, der eine langfristige Geschäftsverbindung regelt und organisiert. Wenn Unternehmen immer wieder zusammenarbeiten wollen, schließt man häufig einen Rahmenvertrag. Damit fallen umständliche Vertragsverhandlungen vor jedem weiteren gemeinsamen Geschäft weg und man kann sich auf das Geschäft selbst konzentrieren. Mit einem Rahmenvertrag werden alle wesentlichen Vertragsbestandteile einer Geschäftsbeziehung allgemeingültig formuliert und vereinbart. Man kann damit sehr viel Verhandlungsarbeit sparen. Es wird ein Rahmen mit Rechten und Pflichten der Vertragsparteien abgesteckt. Wenn Mehrarbeit erfolgen soll, wird diese mit einem Zusatzvertrag oder einer Zusatzvereinbarung abgedeckt und danach vergütet.

Reklamation

Eine Reklamation ist eine Ware oder Dienstleistung die einen Mangel aufweist. Das heißt, gewisse zugesicherte oder zu erwartende Eigenschaften, die dem Käufer nutzen könnten, sind nicht vorhanden. Beispielsweise liegt ein technischer Defekt vor.

Schnittstelle/Schnittstellenanbindung

Die Schnittstelle verbindet Systeme die unterschiedliche elektrische und mechanische Eigenschaften besitzen. Die Definition oder Spezifikation einer Schnittstelle enthält gemeinsame Eigenschaften. Dazu gehört auch ein Protokoll für die Kommunikation und den Datenaustausch.
Schnittstellen befinden sich überall dort, wo unterschiedliche Systeme miteinander verbunden werden müssen. Die Schnittstellen bilden den Übergang von einem System in ein anderes System. Dieser Übergang kann zur Kommunikation oder dem Datenaustausch verwendet werden.

Spedition/Spediteur

Eine Spedition ist ein Unternehmen, das sich um den Transport von Waren und Gütern für Unternehmen, aber auch für Privatpersonen kümmert. Anders als ein Fuhrunternehmer ist der Spediteur nicht nur für den Transport zuständig, sondern meist auch für Lagerung und Verteilung der Waren und Güter. Spediteure und Speditionen bieten ihre Leistungen heute in vielen Bereichen und Branchen an. So sind Spediteure meist im Stückgut und Sammelgutverkehr anzutreffen. Aber auch beim Paket und Expressservice stößt man auf Spediteure. Daneben übernehmen die Speditionen auch die Befrachtung von anderen Fuhrunternehmen. Die Spediteure arbeiten in Deutschland meist nach den allgemeinen Deutschen Spediteur-Bedingungen. In diesem Regelwerk werden die Leistungen der Spediteure, ihre Pflichten und auch ihre Rechte genau festgelegt. Als Privatkunde hat man eher selten mit einer Spedition als Auftraggeber zu tun. Nur bei Sperrgütern lohnt es sich, eine Spedition mit dem Transport zu beauftragen.

Sperrgut

Sperrgüter sind alle Versandgüter, die über die normale Größe eines Paketes hinausgehen. Die Pakete passen dann nicht mehr durch die Sortieranlagen und müssen meist per Hand bewegt werden. Um eine einheitliche Behandlung und eine optimale Auslastung zu ermöglichen, haben die Paketdienste ihre einzelnen Paketklassen mit Maßen versehen. Auch die Fahrzeuge und die Paketzentralen wurden an diese Maße angepasst, um zu gewährleisten, dass die Pakete schnell und ohne Beschädigung umgeschlagen werden können. Nur so ist es möglich, einen günstigen Preis für alle Kunden anzubieten. Doch es gibt auch Versandgut, das lang und breit ist, oder nur lang. Hierbei handelt es sich dann um Sperrgut.

Spezialtransport

Ein Spezialtransport ist eine Art und Weise des Transports bei dem Güter befördert werden, die besondere Anforderung stellen. Diese können ein spezielles Transportmittel sein, wie z.B. ein Tieflader oder ein bestimmtes Handling, beispielsweise bei Kühlgut oder Kennzeichnungerfordern. Unter Spezialtransporte kann man sich Schwertransporte und Gefahrguttransporte vorstellen.

SCEM

Die Abkürzung „SCEM“ steht für Supply Chain Event Management. Damit hat man das bekannte Tracking weiter entwickelt und will die Schwachstellen im alten System beseitigen. SCEM dient der Überwachung und der Bewertung von Prozessen und Abläufen. Die Abweichung zwischen der Planung und der Ausführung von Transportdienstleistungen kosten die Logistiker eine Menge Geld und so ist man gewillt, hier ein System zu finden, welches noch besser funktioniert. Beim SCEM hat man Standardprozesse hinterlegt. Diese werden während des gesamten Versandprozesses immer wieder mit den tatsächlichen Prozessen, die über das Tracking gemeldet werden, abgeglichen. Wenn man nun von den Standardprozessen abweicht, wird das SCEM diesen Umstand melden und man kann korrigierend eingreifen. Auf diesem Weg sollten sich die meisten Abweichungen vermeiden lassen.

Seefracht

Die Seefracht ist der Transport mit einem Schiff. Dabei werden Waren als Stückgut oder mit Hilfe von ganzen Transporteinheiten, wie etwa einem Container, mit einem Schiff zum Zielort gebracht. Gerade bei Sendungen, die ein hohes Gewicht haben, bietet sich der Verkehr über die See an. Hier ist der Zeitbedarf meist nicht so wichtig und es wird ausschließlich darauf geachtet, dass die Waren möglichst günstig transportiert werden. Daher ist die Seefracht auch bei günstigen Artikeln, die eine weite Strecke zurückzulegen haben, die erste Wahl.

Supply Chain

Das Wort „Supply Chain“ steht für Liefer- und Versorgungskette. Dabei handelt es sich um ein Netzwerk aus Unternehmern, welche eine gesamte Lieferkette abdecken. Es beginnt bei den Lieferanten und geht über die Händler und Dienstleister bis zum Kunden. Diese Unternehmer arbeiten beim Supply Chain sehr kurzfristig und bei besonderen Anlässen zusammen. Sie beschaffen das Material, im Anschluss produzieren und versorgen sie den Markt.

Teilladung

Wenn kein gesamter LKW gebraucht wird und mehrere Kunden oder Absender auf einem LKW Platz finden, so nennt man dies beim Transportieren eine Teilladung. Mit der Bezeichnung „Teilladung“ werden nur kleine Ladungen erfasst. Diese füllen keinen ganzen LKW aus und werden in den Transportbörsen dann al Teil einer gesamten Ladung angeboten. Der Spediteur muss dann versuchen, mehrere Teilladungen von verschiedenen Kunden zu einer größeren Ladung zu verbinden.

Transportkosten

Die Transportkosten sind die Kosten, die durch den Transport von Gütern entstehen. Transportkosten sind in Industrieländern niedriger als in Entwicklungsländer, weil in den Entwicklungsländern eine schlecht ausgebaute Infrastruktur herrscht, lange Transportwege und ein gering entwickeltem Transportangebot. Wer die Transportkosten übernimmt, wird von der Formulierung der Handelsklausel (auch INCOTERMS) bestimmt.

Terminzustellung/terminierte Zustellung

Eine Terminzustellung ist ein Service, der von verschiedenen Paketdienstleister angeboten wird. Das bedeutet der Kunde kann zuvor einen fest definierten Zeitpunkt auswählen an dem er seine Post oder auch sein Paket erhält.

Tracking/Trackingnummer

Der Begriff „Tracking“ = Sendungsverfolgung bedeutet, dass man den Status der Lieferung jederzeit und meist von überall aus überwachen kann. Die sogenannt „Trackingnummer“ = Sendungsverfolgungsnummer wird jedem Paket vergeben und dient dazu eine Sendungsverfolgung einzuleiten. Tracking funktioniert recht einfach. Das Paket wird mit maschinell lesbaren Etiketten versehen und im Sortierzentrum eingescannt. Damit wird die Sendung im System aufgenommen. Die Pakete durchlaufen mehrere Stationenund werden daher auch an mehrere Stationen gescannt und aufgenommen. Dese Daten werden in einer zentralen Datenbank aufgenommen und so hat der Kunde immer die Möglichkeit zu sehen, wo sich seine Sendung gerade befindet.

Transportversicherung

Mit der Transportversicherung werden Sendungen aller Art auf dem Transportweg versichert. Hierfür gibt es dann von den verschiedensten Paketdienstleister mehrere Angebote. Sie bieten finanziellen Schutz vor Beschädigung und Verlust.

Transit

Transit steht für die Durchquerung eines Landes bei den beispielsweise Waren und Verkehrsströme ein Land durchqueren. Damit wird in diesem Land nur die Infrastruktur genutzt und es wird keine Ware abgeladen oder zugeladen. Beim Zoll spricht man hier von einer Durchfuhr oder einem Transit. Es muss nichts verzollt werden. Die Transitländer behalten sich aber vor, die Fahrzeuge zu verplomben, um ein Ausladen von Ware unterwegs zu verhindern. Auf diese Waren müsste ein Zoll entrichtet werden. Dies wollen die meisten Transit-Versender in diesem Fall aber gerade nicht. Deutschland ist ein ausgesprochenes Transitland. Es liegt in der Mitte von Europa und es grenzen viele starke Wirtschaftsnationen an. Einige Nachbarn von Deutschland sind nur auf dem Landweg zu erreichen und so spielt Deutschland als Transitland eine große Rolle. Täglich fahren viele LKWs durch Deutschland, ohne zu entladen. Dies ist dann der Transitverkehr.

Third Party Logistik

Die Third Party Logistik stellt die Vergabe von Logistik- und Lagerdienstleistungen an einen Logistikdienstleister dar. Dabei ist dieser Dienstleister die „Dritte Partei“ zwischen dem Ersteller und dem Kunden. Damit stellt die Third Party Logistik einen sehr wichtigen Zweig der Logistikdienstleistungen dar. Die Logistiker fungieren hier als Auslieferungslager der Hersteller und übernehmen alle Arbeiten, um die Ware bis zum Kunden zu transportieren. Ein Third-Party-Logistik-Dienstleister stellt eine Schnittstelle zwischen dem Kunden und dem Produzenten dar. Er bietet seine Dienstleistungen in der Weise an, dass er eigene Anlagen und Einrichtungen zum Transport besitzt. Das bedeutet er kann die Ware selbst lagern und sie umschlagen, sodass sie die Kunden rechtzeitig erhalten.

Umschlagplatz

Ein Umschlagplatz ist ein Ort an dem Güter auf andere Transportmittel umgeladen werden. Man spricht dann vom „Umschlagen“. Es gibt verschiedene Umschlagplätze wie z.B. ein Depot, Güterbahnhof oder auch einen Binnenhafen. Hier werden beispielweise die Güter vom LKW umgeschlagen auf einen Güterwagon und setzen somit ihren Weg zum Ankunftsort fort.

unverpackt

„unverpackt“ bedeutet ohne Verpackung. Die Waren enthält keine Verpackung wie z.B. eine Kartonage oder Folie und ist somit für ihren Transport ungeschützt vor äußerlichen Einwirkungen.

Ursprungsland

Das Ursprungsland einer Ware ist das Land, in dem die letzte wesentliche und wirtschaftlich gerechtfertigte Be-oder Verarbeitung der Ware stattgefunden hat, zur Herstellung neuen Erzeugnisses führte oder eine bedeutende Herstellungsstufe erreicht wurde. Der Ursprung wird bei Bedarf auch durch ein Ursprungszeugnis dokumentiert.

Ursprungsnachweis

Ein Ursprungsnachweis, auch Ursprungszeugnis genannt, ist eine öffentliche Urkunde, aus welcher hervorgeht, woher eine Ware kommt. Ausgestellt werden Ursprungsnachweise von den dazu befugten Stellen im Ursprungsland. In Deutschland ist dies die Industrie-und Handelskammer oder auch die zuständige Handwerkskammer. Zur Beantragung muss die Ware versandfertig sein und es muss die Absicht bestehen, die Ware zu exportieren. Nur dann darf ein solches Ursprungszeugnis beantragt werden.

unfrei

Von „unfrei“ spricht man im Zusammenhang mit dem Versand eines Paketes oder einer Briefsendung, wenn der Empfänger das Porto und die Versandkosten tragen soll. Die Pakete werden ohne sie freizumachen aufgegeben und mit dem Vermerk „unfrei“ versehen. Der Postbote stellt die Sendung dann dem Empfänger in Rechnung. Dieser zahlt dann die Kosten für den Transport. Der Empfänger kann die Annahme eines solchen Paketes aber auch verweigern. Die Mehrkosten, die bei einer unfreien Versendung anfallen, sind gerade bei Rücksendungen zu Versandhäusern oder bei Einsendung von Geräten zum Hersteller ein häufiger Grund, warum die Annahme verweigert wird. Wird eine solche unfreie Sendung vom Empfänger nicht angenommen, dann wird sie zurück zum Absender geschickt. In diesem Fall muss dann dieser für die Kosten aufkommen und das Porto bezahlen.

Versandschein

Der Versandschein ist ein Begleitpapier, das die Sendung während des Transportes ins Ausland begleitet. Darauf vermerkt sind alle wichtigen Informationen zur Sendung und zur Versandart. Darüber hinaus ist der Empfänger verzeichnet, die Gesamtzahl der einzelnen Positionen und auch die Anzahl der einzelnen Packstücke dieser Sendung. Außerdem wird das Kennzeichnen des Beförderungsmittels auf dem Versandschein vermerkt und auch das Gewicht der Ware. Daneben findet man aber auch noch Angaben zum Versende- und Bestimmungsland, die Anzahl der Verschlüsse und Zollplomben sowie die Nummer desjenigen, an den die Sendung gehen soll.

Verwendungsstelle

Die Verwendungsstelle oder auch Verwendungsort genannt gibt an, wo der bestellte Artikel seine gewöhnliche Verwendung haben soll. So wird hier angegeben, wo man den versendeten Artikel finden kann, wo die Abholung stattfindet und wo sich der Standort befindet, an dem die Lieferung nach ihrer Abgabe verwendet wird. Diese Angaben werden gebraucht, um eine schnelle Lieferung der Teile zu ermöglichen. Dabei handelt es sich um einen besonderen Service der meisten Versandunternehmen. So nützt es einem Bauunternehmen zum Beispiel nicht viel, wenn eine Lieferung Steine auf dem Hof des Unternehmens abgestellt wird. Hier ist es sinnvoller, die Lieferung direkt an den Verwendungsort oder die Verwendungsstelle zu liefern und damit auf die Baustelle zu befördern. So wird man einen Transportweg sparen können und braucht keinen Lagerplatz für die Lieferung.

Verzollungskosten

Die Verzollungskosten sind die zoll-und steuerlichen Behandlungen einer Ware. Die sogenannte Verzollung bezeichnet die zoll- und steuerrechtliche Überführung in den freien Verkehr. Voraussetzung für eine Zollabfertigung ist eine vorausgegangene Zollanmeldung

Volumen

Das Volumen ist der Rauminhalt den ein Gegenstand einnimmt.

Das Volumen lässt sich an einer bestimmten Formel errechnen:

Volumen:a *b*c

Volumengewicht

Das Volumengewicht beschreibt den Platz einer Sendung, den sie beim Transport im Frachtraum benötigt. Dies wird gerade dann wichtig, wenn recht große Sendungen im Transportgewerbe recht leicht sind. Das Volumengewicht dient in allererster Linie dazu, um das Entgelt für eine Fracht berechnen zu können. Dabei wurde diese Berechnung von der IATA eingeführt. Die IATA ist die International Air Transport Association, eine Vereinigung, die klare Regeln für den Luftfrachtverkehr aufstellt. Die Formel für das Volumengewicht lautet (Länge x Breite x Höhe in cm) / 6000 = Volumengewicht in kg. Damit wird ein einheitliches Volumengewicht berechnet und auf diesem Weg die Frachtrate ausgewiesen. Dabei vergleicht man das berechnete Volumengewicht mit dem tatsächlichen Gewicht der Sendung. Das höhere Gewicht der beiden Ergebnisse nimmt man als Grundlage für den Frachtpreis.

Versandtaschen

Versandtaschen dienen zur Versendung von kleinen und flachen Versandgütern. Dabei werden insbesondere Briefe und Prospekte versendet und zugestellt. Versandtaschen haben in der Regel die Aufgabe, das Versandgut vor dem Zugriff Unberechtigter zu schützen und so für einen sicheren Versand zu sorgen. Dabei ist der Rücken einer solchen Versandtasche meist versteift, um ein Knicken des Umschlags zu vermeiden. Auch Luftpolsterfolien werden häufig eingelegt, um etwa eine Beschädigung durch einen Schlag oder einen Stoß zu verhindern. Hergestellt werden die Versandtaschen aus Pappe und Papier. Aber auch Karton, Wellpappe und Kunststoff wird zur Produktion von Versandtaschen eingesetzt und als Material genutzt. Man kann im Handel auch spezielle Versandtaschen für einzelne Produkte erwerben.

Versandtools

Von einem Versandtool spricht man bei einer Anwendung, die das Versenden von Paketen recht einfach macht. Dabei sind insbesondere einfache Versandrechner gemeint. Oder auch Anwendungen, die den Etikettendruck vereinfachen. Hintergrund solcher Anwendungen ist meist die Tatsache, dass jeder Versender seinem Kunden die Auftragseingabe so einfach wie möglich machen will. Auf diesem Weg bindet der Versender mit einem Versandtool seine Kunden an sich und sorgt für eine einfache Abwicklung.Aber auch die Lesbarkeit der Paketscheine wird damit meist erhöht. Die maschinell gedruckten Scheine haben alle die gleiche Handschrift. Damit wird eine einheitliche Form gewährleistet. Das Paket lässt sich mit einem Versandtool verfolgen. So kann der Kunde permanent nachprüfen, wo sich seine Sendung gerade befindet.

Vermerkzone

Die Vermerkzone umfasst die ersten drei Zeilen des Adressfeldes. Hier ist Platz für Hinweise, die von der Post als wichtig erachtet werden könnten.Der Sinn und Zweck einer solchen Vermerkzone: Die Maschinen, die in einem Postverteilerzentrum die Post sortieren, „wissen“, dass sie innerhalb dieses Feldes mit Zusatzanweisungen in Form von Vermerken rechnen müssen. So kann der Kundenwunsch nach einem Einschreiben beachtet werden. Der Computer weiß, dass dieses Sendungsstück eine besondere Behandlung erfährt. Damit ist ein schneller und sicherer Service durch den Postdienstleister möglich.

Warenlager

In einem Warenlager wird bestimmte Ware auf Vorrat gelagert. Ein Warenlager ist ein Aufbewahrungsort von Waren. Man kennt es aus den heutigen Supermärkten. Die Ware wird in Massen eingekauft und anschließend eingelagert. Es ist beispielsweise ein Aufbewahrungsort für Saisonartikel die kein Verfallsdatum haben.

Warehousing

Mit Warehousing bezeichnet man alle Aktivitäten rund um die Lagerhaltung sowie die Dienstleistungen in diesem Bereich. Hier hat sich ein Dienstleistungszweig etabliert, der sich wachsender Beliebtheit erfreut. So werden beim Warehousing nicht selten ganze Ersatzteillager an Fremdfirmen übergeben und ausgelagert, um im Falle eines Falles schnell einen Ansprechpartner zu haben. Diese Art der Komplettbetreuung eines ganzen Logistikprozesses ist noch gar nicht so alt. In Zeiten, in denen eigene Warenlager ausgelagert werden und immer mehr auf Kosteneffizienz geachtet wird, ist das Warehousing stark im Kommen. So kann der Kunde hier eine Menge Geld sparen. Und das Unternehmen, welches das Warehousing anbietet, ist besser ausgelastet. Dieses arbeitet nur in diesem Bereich und kann mit einem großen Lager effizienter arbeiten als zwei Kunden mit ihren kleinen Lagern.

Warensendung

Bei der Warensendung handelt es sich um eine Sendungsart verschiedenster Paketdienstleister. Mit einer Warensendung kann man bei den Paketdienstleister den Versand innerhalb Deutschland abwickeln. Dabei dürfen Proben, Muster und auch Gegenstände verschickt werden, die man als Ware bezeichnet kann. Daneben dürfen sich in der Sendung aber nur noch die Rechnung, eine Inhaltsangabe und weitere Angebote oder Kataloge finden lassen. Eintrittskarten oder Gutachten sind demnach keine Waren in dem Sinne und dürfen auch nicht als Warensendung verschickt werden. Die Sendung muss so verschlossen sein, dass man den Inhalt ohne Probleme überprüfen kann, ohne dabei die Verpackung zu zerstören. Dabei werden hier meist Briefklammern verwendet, wie man sie auch von der Büchersendung kennt. Das Briefgeheimnis gilt bei der Warensendung nicht. Die Sendungen werden stichprobenartige auf ihren Inhalt hin überprüft.

Zeitfenster

Man spricht von einem Zeitfenster, wenn die Zustellung in einem bestimmten Zeitraum erfolgen soll. Hier wird festgelegt, wann die Zustellung erfolgen soll und wann der letzte Termin für die Zustellung ist. Das Zeitfenster gibt damit einen Zeitraum an, in dem das Ereignis oder der Erfolg eintreten soll. Dabei werden nicht nur Zeitfenster bei der Zustellung von Postdienstleistungen und Paketen verwendet sondern auch im Arbeitsleben und in der Wirtschaft werden Zeitfenster für die Terminierung genutzt. So wird für die Abgabe eines Projektes oder die Fertigstellung eines Auftrages meist eine Vorgabe gemacht, wann frühestens abgegeben werden kann und bis wann der Auftrag spätestens abgeschlossen sein muss. Damit können andere Arbeitsprozesse direkt darauf abgestimmt werden.

Zoll

Der Zoll ist eine Entgelt auf Waren, die bei der Einfuhr oder der Ausfuhr in oder aus einem bestimmten Gebiet erhoben wird. Werden etwa Waren in die Bundesrepublik eingeführt, muss man dafür einen Zoll entrichten. Genauso verhält es sich bei der Ausfuhr von bestimmten Gütern. Auch hier muss ein Ausfuhrzoll entrichtet werden. Zölle können mehrere Funktionen habe wiezum Beispiel eine Schutzfunktion für den heimischen Markt oder auch eine Finanzierungsfunktion. Der Schutzzoll soll heimische Märkte vor billigen Importen aus dem Ausland schützen. Die Waren aus dem Ausland werden mit einem Zoll künstlich verteuert. Sie sind dann meist nicht mehr günstiger als die eigenen heimischen Produkte. Anders sieht es dann bei der Finanzierungsfunktion aus. Hier haben einige Länder einen Luxuszoll, der bei der Einfuhr bestimmter Luxusartikel anfällt. Damit werden den besonders wohlhabenden Menschen, die Luxusgüter auch noch aus dem Ausland beziehen, zu einer Sonderabgabe in Form eines Zolles herangezogen.

Zustelloptionen

Die Zustelloptionen ist eine Serviceleistungen die von verschiedenen Paketdienstleistern angeboten wird. Der Kunde kann sofort festlegen wohin das Paket zugestellt werden soll (z.B. Nachbarn, Paketshop,…)oder zu welchem Zeitpunkt er das Paket erhalten will (Vormittags oder Nachmittags)

Zustellversuch

Bei einem „Zustellversuch“ hat der Fahrer eines Paketdienstleisters, versucht das Paket zuzustellen. Das Fehlschlagen eines Zustellversuches kann damit zusammenhängen, dass der Empfänger entweder verzogen ist, Adresse nicht korrekt ist oder zum Zeitpunkt nicht anzutreffen ist.

Zwei-Mann-Transport

Kommen bei der Zustellung der Lieferung oder bei deren Abholung zwei Personen, so bezeichnet man diesen Vorgang auch als Zwei-Mann-Transport. Mit zwei Personen sollte jede Lieferung bewegt werden können.

Zuschlag

Einen Zuschlag bezeichnet einen besonderen Tarif oder eine Zuzahlung, die bei zusätzlichen Leistungen geleistet werden muss. So wird dieser bei Sonderleistungen von den meisten Paketdiensten erhoben. Dazu zählt zum Beispiel die Zustellung zu einer bestimmten Zeit und in einem bestimmten Zeitfenster. Aber auch bei einer Zustellung auf Inseln an deutschen Küsten wird meist ein Inselzuschlag fällig. Das Ziel von Zuschlägen ist es, eine günstige Basisdienstleistung anbieten zu können, welche die Grundbedürfnisse eines jeden Kunden erfüllen sollte. Wenn der Kunde etwas mehr als die Standardleistung wünscht, wird anschließend der Zuschlag für Sonderleistungen erhoben. Damit sollen die Kosten möglichst niedrig gehalten werden und nur dann anfallen, wenn die Leistung wirklich gewünscht wird.

Zulieferer

Die Zulieferer werden auch Unterlieferanten genannt. Aufgabe des Zulieferers ist es Teile für den Produktionsprozess zu liefern. Darunter fallen beispielsweise alle Unternehmen, die selbst keinerlei Endprodukte herstellen. Aus Sicht der Produktionsplanung nennt man dieses Konzept zwischen Zulieferer und Lieferant auch Lieferkette.